Das habe ich im Serversupportforum mal gefragt!

Alles zum Thema Linux Server mit Debian und der gleichen.

Moderator: gnude

Das habe ich im Serversupportforum mal gefragt!

Beitragvon TOPOH » Mittwoch 30. November 2011, 16:00

So,
mal eine generelle Frage zu Datei und Verzeichnisrechten!
Gibt es Softwaretechnisch eine Möglichkeit nur die Rechte eines Servers gesamt zu sichern in eine Art Datei oder ähnlichem, so das bei einem Fehler die gesamtem Rechtestruktur aller Dateien und Ordner ab einem Bestimmten Backup Punkt der Rechte wiederhergestellt werden kann?

Also das was mit chown im Allgemeinen an Rechten gesetzt werden kann. Ich frage das aus ganz bestimmten Grund, mir ist leider schon zwei mal passiert, das SysCP mir den gesamten Server alle Dateien und Ordner auf root:root gesetzt hat! So macht man sich Gedanken wie man in so einem Falle die Rechte ohne Stundenlanges von Hand die Rechte wiederherzustellen auf einen Rutsch wieder herstellen kann.

Ich weiß, man sollte auch kein SysCP nehmen etc., aber darum geht es mir ja gar nicht, es kann auch jemand böses mit dem Chown Befehl herum hantieren und ebenfalls den gesamten Verzeichnisbaum mit einem Rutsch verändern.

Ok mal sehen was ihr so anbietet
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Re: Das habe ich im Serversupportforum mal gefragt!

Beitragvon TOPOH » Mittwoch 30. November 2011, 16:01

Eine Antwort von roger_wilco:
Wenn du zugreifbar noch ein Backup der Daten rumliegen hast, kannst du den chown Parameter --reference=… verwenden, um die Eigentümer wiederherzustellen.

Wenn du unabhängig davon nur die Eigentümer jeder Datei speichern und möglichst einfach wiederherstellen willst, tut es vermutlich der folgende Aufruf zum Erstellen einer Sicherung:
Code:

# find / -exec stat -c "chown %U:%G \"%n\"" "{}" \; > sicherung.sh

Zum Wiederherstellen der Rechte dann einfach das Resultat ausführen:
Code:

# sh sicherung.sh
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Re: Das habe ich im Serversupportforum mal gefragt!

Beitragvon TOPOH » Mittwoch 30. November 2011, 16:02

Eine Antwort von DeaT Ey:
Man könnte noch die Datei-/Verzeichnis-Berechtigungen speichern:

Code:

find / -exec stat -c "chown %U:%G \"%n\"\; chmod %a \"%n\"" "{}" \; > sicherung.sh

Nur mal so ein Einwurf. Weiter könnte man mit touch die ctime, mtime und atime der Dateien zurücksichern. Da macht man aber lieber gleich ein Backup.
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Re: Das habe ich im Serversupportforum mal gefragt!

Beitragvon gnude » Donnerstag 1. Dezember 2011, 15:39

ein wirklich interessantes problem.
ich hab mal gehört, das man die standart rechte wiederherstellen kann....
wie genau müsste ich aber auch noch ergoogeln
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Re: Das habe ich im Serversupportforum mal gefragt!

Beitragvon TOPOH » Donnerstag 1. Dezember 2011, 20:18

gnude hat geschrieben:ein wirklich interessantes problem.
ich hab mal gehört, das man die standart rechte wiederherstellen kann....
wie genau müsste ich aber auch noch ergoogeln


Ich habe beide Varianten ausprobiert und beide Varianten funktionieren wunderbar, das ganze ist sehr Effektiv.
Nachdem ich schon zwei mal von Hand alles wieder herrichten musste ist das ne große Hilfe.
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Re: Das habe ich im Serversupportforum mal gefragt!

Beitragvon gnude » Freitag 2. Dezember 2011, 08:53

Interessante Lösung.
Ich hab dieses Problem noch nie gehabt, aber werde die Scripte auf jeden Fall behalten...
:mrgreen:
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Re: Das habe ich im Serversupportforum mal gefragt!

Beitragvon TOPOH » Freitag 2. Dezember 2011, 12:43

Passiert ist mir das zweimal mit der echten Working Umgebung im Netz auf Kundenservern, alle Domains auf diesem Server haben lediglich noch "Internal Server Error 500" angezeigt.
Ich glaube dir schon mal Berichtet zu haben von dem Support der mir dann unterstellte ich hätte mit Chown alles auf root:root gesetzt! Denn alle Dateien incl Unterverzeichnisse ab root hatten als Besitzer root:root.
Ich konnte mir das nicht erklären, da ich ja gar nicht in der Shell war, weder online auf dem Server! Erst als es mir 2 Monate später nochmals passiert hatte ich einen Verdacht und da stellte sich raus, wenn ich versuchte Automatisch installierte Useranwendungen in PHP eines Nutzer durch das SysCP wieder entfernen zu lassen, knallte mir diese Deinstallationsroutine mit einem Schlag alle Rechte auf root:root.
Bohhhr war ich wütend, zumal ich Stundenlang mit einem andren Server alles vergleichen musste um wenigstens die Ordner und Dateien wieder zum alten zu bringen die mit dem Hosting zu tun hatten, damit die Kunden wieder zufrieden waren.

Darauf hin entstand dann meine Frage im Serversupportforum weil so etwas noch nicht dort Beschrieben wurde und selbst dort anhand der Antworten die Leute wohl auch erstaunt waren.

Backup schön nd gut, nur löst es das Problem nicht, denn mit obigen shellscript kann man zu jeder Zeit den Originalzustand wieder Herstellen ohne ein evtl. etwas älteres Backup zurück spielen zu müssen was die Kunden um diese Tage wieder zurück werfen würde.

Ok, das zu meinem wunderbar gelöstem Problem.
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